Hamburger Lehrerturnverein von 1881

 

I. Name, Sitz und Zweck

1. Der Hamburger Lehrerturnverein von 1881 e.V. (HLT) hat seinen Sitz in Hamburg. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

Die Vereinsfarben sind lila-weiß.

2. Der Hamburger Lehrerturnverein von 1881 e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

Zweck der Körperschaft ist die Förderung des Sports. Der HLT will seinen Mitgliedern und Freunden Gelegenheit geben, Leibesübungen zu betreiben und sich in ihnen zu vervollkommnen.

Der Hamburger Lehrerturnverein von 1881 e.V. ist Mitglied des Hamburger Sport-Bundes e.V.

3. Der Verein ist gemeinnützig, selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitgliedern des Vorstandes darf der Verein auf Beschluss der Mitgliedervollversammlung Aufwandsentschädigungen zahlen nach § 3 Ziffer 26 a EStG (Ehrenamtspauschale).

 

II. Mitgliedschaft

5. Der Verein ist offen für jedermann.

6. Nach Eingang der Eintrittserklärung entscheidet der Vorstand über die Aufnahme. Er gibt darüber eine schriftliche Mitteilung. Minderjährige bedürfen zur Aufnahme der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.

7. Jedes Mitglied ist berechtigt, sich an allen Übungsgelegenheiten, Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.

8. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzungen und Vereinsbeschlüsse zu beachten und das Ansehen des Vereins zu wahren.

9. Der Beitrag wird von der Hauptversammlung festgesetzt. Er ist vierteljährlich zum 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober im voraus zu entrichten. Mitglieder, die dem Verein länger als 35 Jahre angehören, zahlen den halben Beitrag. Gehört die Ehefrau eines Mitgliedes gleichzeitig dem Verein an, so wird für sie der halbe Beitrag erhoben.***

Der Verein kann auf schriftlichen Antrag Erlass, Ermäßigung oder Stundung von Beiträgen gewähren; auch kann er etwaige Fehlbeträge durch Umlage auf die Mitglieder decken.

Der Vorstand bestimmt die Abstufung der Beiträge für Jugendliche und in der Berufsausbildung befindlicher Mitglieder.

Für die Beteiligung an bestimmten Abteilungen und Veranstaltungen können Zuschläge erhoben werden, deren Höhe der Vorstand bestimmt.

Bei der Aufnahme wird ein Eintrittsgeld erhoben, dessen Höhe die Hauptversammlung festsetzt.

10. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Bei Austritt und Ausschluss bleibt die Beitragspflicht bis zum Ende des laufenden Geschäftshalbjahres (30. Juni, 31. Dezember) bestehen. Bei Sterbefall erlischt die Beitragspflicht sofort.

11. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Kassenwart schriftlich mitgeteilt werden. Mit der Austrittserklärung erlischt jeder Anspruch an das Vereinsvermögen.

12. Der Ausschluss kann erfolgen:

a) wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung länger als ein halbes Jahr mit dem Beitrag im Rückstand ist.

b) wenn ein Mitglied gegen Satzungen oder Vereinsbeschlüsse verstößt oder das Ansehen des Vereins schädigt.

Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Dem auszuschließenden Mitglied ist vorher Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben.

Gegen den Ausschluss ist ein Einspruch innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung des Beschlusses zulässig. Der Einspruch wird auf der nächsten Hauptversammlung verhandelt.

Gegen den Ausschluss wegen Nichtzahlung von Beiträgen (12 a) ist ein Einspruch ausgeschlossen.

Während eines Ausschlussverfahrens ruhen die Rechte des betreffenden Mitgliedes.

III. Verwaltung

13. Der Vorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem 2.Vorsitzenden und dem Kassenwart.

Der Vorstand führt die Geschäfte nach den Bestimmungen der Satzungen und den Beschlüssen der Hauptversammlungen. Für alle Sitzungen und Versammlungen gilt eine vom Vorstand aufgestellte Geschäftsordnung.

Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Die Einberufung muss erfolgen, wenn zwei Vorstandsmitglieder sie schriftlich beantragen.

Der 1. Vorsitzende leitet die Hauptversammlungen. Er hat Sitz und Stimme in den Sitzungen aller Abteilungen und Ausschüsse. Sein Vertreter ist der 2. Vorsitzende. Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins. Die Kassengeschäfte des Vereins sind mit vereinseigenen Konten durchzuführen.

Die Prüfung der gesamten Kassenführung geschieht durch zwei Rechnungsprüfer, die jährlich von der Hauptversammlung gewählt werden. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören. Sie haben der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

Die Vertretung des Vereins bei anderen Organisationen bestimmt der Vorstand unter Beachtung der Vertretungsrechte der Abteilungen.

14. Der engere Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 des BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem Kassenwart. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Der engere Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich, er ist dabei an die Beschlüsse der Hauptversammlungen und des Vorstandes gebunden.

15. Für die einzelnen Gebiete der Leibesübungen können Abteilungen von der Hauptversammlung beschlossen oder vom Vorstand eingerichtet werden. Alle Abteilungen regeln ihre Tätigkeit im Rahmen der Satzungen. Alle Beschlüsse finanzieller Art, soweit sie nicht im Haushaltsplan vorgesehen sind, bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.

16. Für besondere Aufgaben und Arbeitsgebiete können durch Hauptversammlungen oder Vorstand Ausschüsse eingesetzt werden.

17. Der Verein hält im ersten Vierteljahr des Geschäftsjahres seine ordentliche Hauptversammlung ab. Anträge von Mitgliedern zur ordentlichen Hauptversammlung müssen bis spätestens 31. Januar des neuen Geschäftsjahres eingereicht sein. Sämtliche eingereichten Anträge sowie die des Vorstandes sind den Mitgliedern schriftlich mit der Tagesordnung der Hauptversammlung mindestens eine Woche vorher zur Kenntnis zu bringen.

Über die Verhandlungen der Hauptversammlungen ist eine Niederschrift zu führen, die vom 1. Vorsitzenden gegenzuzeichnen ist. Den Mitgliedern ist auf Wunsch Gelegenheit zur Einsichtnahme zu geben.

Auf den Hauptversammlungen sind nur volljährige Mitglieder wählbar. Stimmberechtigt ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat.

Außerordentliche Hauptversammlungen kann der Vorstand jederzeit einberufen. Er muß sie einberufen, wenn es von mindestens 30 Mitgliedern schriftlich beantragt wird. Sinkt die Mitgliederzahl unter 90, so genügen dafür die Unterschriften eines Drittels der stimmberechtigten Mitglieder.

18. Alle Wahlen erfolgen auf zwei Jahre, sofern nicht die Satzungen anders bestimmen.

In den geraden Jahren werden gewählt: 1. Vorsitzender, in den ungeraden Jahren die übrigen Mitglieder des Vorstandes

Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit.

Bis zur Neuwahl des Vorstandes führt der bisherige Vorstand die Geschäfte weiter.

Im Falle vorzeitiger Amtserledigung regelt der Vorstand die Vertretung.

 

IV. Satzungsänderungen

19. Satzungsänderungen können nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in einer Hauptversammlung beschlossen werden. Die vorgeschlagenen Satzungsänderungen sind mit der Tagesordnung der Hauptversammlung den Mitgliedern vorher bekanntzugeben.

Satzungsänderungen können nicht durch Dringlichkeitsanträge auf die Tagesordnung einer Hauptversammlung gelangen.

 

V. Auflösung

20. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Im Falle der Beschlussunfähigkeit dieser Versammlung hat der Vorstand innerhalb vier Wochen eine neue Versammlung einzuberufen, in der mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung beschlossen werden kann.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine gemeinnützige Einrichtung, die ihren Zweck in der Förderung des Sports hat, unter dem Vorbehalt der Prüfung der Gemeinnützigkeit dieser Einrichtung im Einvernehmen mit dem Finanzamt.

 

Stand: 2010



 

***Mitgliedsbeitrag z. Z. 8,- €/ Monat, für Kinder, Schüler, Studenten und Arbeitslose die Hälfte

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